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📖 Werkzeug-Tutorials 管理员 · · 3 Minuten · 8 Aufrufe

Bevor du zur Herbst-Tagundnachtgleiche Winterspeck ansetzt, rechne erst mal nach – dein BMI ist vielleicht süßer als Mondkuchen zum Mittherbstfest

Bevor du zur Herbst-Tagundnachtgleiche Winterspeck ansetzt, berechne erst mal in einer Minute deinen BMI. Gewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat, ein Ergebnis zwischen 18,5 und 24 gilt als normal, über 24 sollte man aufpassen, über 28 muss man es ernst nehmen. Im Herbst ist der Appetit gut, Mondkuchen und Krabben treten nacheinander auf, und schon hat man sich ein Bäuchlein angefuttert. Den BMI zu berechnen ist nicht, um sich selbst zu ärgern, sondern um ein Gefühl zu haben und beim Essen ein Maß zu halten. Auch wenn er normal ist, nicht maßlos sein, und wenn er zu hoch ist, keine Panik, zwei Bissen weniger und zwei Schritte mehr, das ist besser als alles andere.

Kaum ist die Herbst-Tagundnachtgleiche da, kühlt das Wetter schnell ab und der Appetit läuft Amok. In den sozialen Medien werden entweder Wollhandkrabben oder Mondkuchen mit den verschiedensten Füllungen gepostet, und wenn dann noch der alte Spruch „Winterspeck ansetzen“ dazu kommt, können viele die Essstäbchen nicht mehr stoppen. Aber hast du mal darüber nachgedacht, dass während sich dein Mund vergnügt, dein Körper heimlich auf die Waage steigt? Heute reden wir nicht über irgendetwas anderes, sondern über deinen BMI, der vielleicht süßer ist als Mondkuchen zum Mittherbstfest.

BMI, der vollständige Name ist Body-Mass-Index, klingt ziemlich professionell, ist aber eigentlich kinderleicht zu berechnen: Gewicht (Kilogramm) geteilt durch die Körpergröße (Meter) zum Quadrat. Wenn du zum Beispiel 60 Kilogramm wiegst und 1,65 Meter groß bist, dann rechnest du 60 ÷ (1,65 × 1,65), was ungefähr 22 ergibt. Liegt diese Zahl zwischen 18,5 und 24, bedeutet das, dass dein Gewicht normal ist, du kannst essen und trinken, kein großes Problem. Aber wenn sie über 24 liegt, gilt man als übergewichtig; über 28 ist man fettleibig. Unterschätze diese paar Zahlen nicht, sie haben viel mit Blutdruck, Blutzucker, Blutfetten und anderen lästigen Werten zu tun.

Warum also sollte man vor dem Winterspeck-Ansetzen zur Herbst-Tagundnachtgleiche erst nachrechnen? Weil der Herbst eine Jahreszeit ist, in der man besonders leicht zunimmt. Wenn es kalt wird, will der Körper instinktiv etwas Fett als Kälteschutz einlagern, und dazu kommen rund um das Mittherbstfest Mondkuchen, Krabben, Osmanthus-Kuchen und so weiter im Wechsel – und schon sitzt die Hose enger. Mondkuchen, besonders die mit Eigelb und Lotuspaste, haben pro Stück so viele Kalorien wie eine ganze Mahlzeit. Wenn du deinen BMI nicht berechnest und kein Gefühl dafür hast, könnte die Zahl auf der Waage nach dem Herbst süßer sein als Mondkuchen – so süß, dass es dir bitter aufstößt.

Manche sagen vielleicht: Mein BMI ist normal, kann ich dann einfach drauflos essen? Auch nicht. Ein normaler BMI bedeutet nicht, dass der Körperfettanteil normal ist. Manche sehen nicht dick aus, aber am Bauch kann man eine Handvoll Fett kneifen – das nennt man versteckte Fettleibigkeit. Besonders bei Büroangestellten, die lange sitzen: dünne Gliedmaßen, großer Bauch, der BMI liegt vielleicht noch im Normalbereich, aber das viszerale Fett ist bereits über der Norm. Deshalb ist die BMI-Berechnung eine Erinnerung, kein Freifahrtschein.

Was also tun, wenn der berechnete Wert zu hoch ist? Nicht gleich eine Diät anfangen und erst recht nicht diesen Unsinn glauben, in drei Tagen fünf Kilo abzunehmen. Bei der Herbst-Tagundnachtgleiche geht es um Ausgewogenheit, bei der Ernährung einfach etwas zurückhaltender sein. Mondkuchen kann man essen, in kleine Stücke schneiden und mit der Familie teilen, nicht alleine ein ganzes Stück verdrücken. Wollhandkrabben sind kalt, dazu etwas Ingwer-Essig essen und nicht zu viele auf einmal. Ins Hauptgericht etwas Vollkorn mischen, wie Süßkartoffeln, Mais, Hafer, das sättigt gut und lässt den Blutzucker langsamer steigen. Abends nicht zu spät essen, dem Magen-Darm-Trakt etwas Ruhe gönnen.

Beim Sport ist der Herbst eigentlich besonders gut zum Bewegen geeignet. Nicht zu kalt, nicht zu heiß, zum schnellen Gehen, Joggen oder Radfahren ist es angenehm. Man muss nicht gleich fünf Kilometer laufen, jeden Tag nach dem Essen eine halbe Stunde spazieren reicht schon. Am Wochenende mit Freunden wandern gehen, dabei die roten Blätter anschauen und Kalorien verbrennen, ist viel besser als auf dem Sofa am Handy zu hängen.

Letztendlich geht es bei der BMI-Berechnung nicht darum, sich selbst zu ärgern, sondern ein Gefühl dafür zu bekommen. Du weißt ungefähr, wo du stehst, und kannst beim Essen ein Maß halten. Winterspeck ansetzen zur Herbst-Tagundnachtgleiche ist eine alte Tradition, aber alte Traditionen muss man auch je nach Person betrachten. Früher hatten die Menschen im Sommer einen hohen Verbrauch, im Herbst etwas aufzufüllen war kein Problem. Heute sitzen viele im Sommer in der Klimaanlage und trinken Kaltgetränke, haben überhaupt kein Defizit, und wenn sie dann noch kräftig Winterspeck ansetzen, ist das reines Fettansetzen.

Also nutze die Zeit, bevor die Herbst-Tagundnachtgleiche da ist und die Mondkuchenschachtel geöffnet wird, und berechne in einer Minute deinen BMI. Wenn er normal ist, herzlichen Glückwunsch, genieße das Essen, achte einfach ein bisschen darauf. Wenn er zu hoch ist, keine Panik, fang bei der nächsten Mahlzeit an, zwei Bissen weniger zu essen und zwei Schritte mehr zu gehen, dann kommt das langsam wieder in Ordnung. Das Leben ist schließlich lang, der Körper gehört dir, süßer als Mondkuchen sein ist okay, aber süßer als Mondkuchen bis zum Übersüßen, da sollte man es langsam angehen lassen.

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